Artikel zur Kindersicherung in Mac OS X Tiger
Eine kleine Einführung in Apples Hausmittel - auf englisch:
Eine kleine Einführung in Apples Hausmittel - auf englisch:
BumperCar bewirbt sich als "The Mac OS X Web browser just for kids". Und damit ist gleich mal der wichtige Unterschied zu Filtersoftware gemacht. Filtersoftware - so sollte es zumindest sein - schottet den ganzen Rechneraccount nach bestimmten Regeln ab - egal, welche Software für welchen Internetdienst genutzt wird. Wer jedoch Produkte wie BumperCar einsetzt, muss sich darüber klar sein, dass sich die Reglementierung nur auf diese Software bezieht und sich schon allein dadurch umgehen lässt, dass z.B. Safari benutzt wird.
BumperCar kann jedoch, was ich bei den mir bekannten Parental Controls für den Mac vermisse: Das Surfen kann auf eine Whitelist beschränkt werden - das heisst, nur Seiten, die explizit als erlaubt eingetragen werden, dürfen aufgerufen werden - und zwar nicht nur auf Website-Ebene sondern auf Verzeichnisebene. Das löst das Problem von www.wissen-macht-ah.de, das nämlich eigentlich in einem Unterverzeichnis von wdr.de stattfindet. In BumperCar kann ich www.wdr.de/tv/wissen-macht-ah/ als erlaubt eintragen - ohne wdr.de/sonstwas Tür und Tor zu öffnen.
BumperCar kostet fast 30 Dollar. Das ist viel.
Die Kindersicherung in Safari ist genial und einfach. Gesteuert über die Bookmark-Liste, werden nur die Websites zugelassen, die in der Favoritenleiste gespeichert sind - und diese Liste wiederum ist nur mit Administrator-Kennwort editierbar.
Zwei Fliegen mit einer Klappe: übersichtlich zu editieren und die Lieblings-Sites der Kleinen sind immer zu sehen und mit einem Klick zu erreichen.
Für den Anfang ist das super - solange man bestimmte Sites festlegen kann, auf denen sich das Kind bewegen darf.
Aber.