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Surfen für Kinder

Die Kindersicherung in Safari ist genial und einfach. Gesteuert über die Bookmark-Liste, werden nur die Websites zugelassen, die in der Favoritenleiste gespeichert sind - und diese Liste wiederum ist nur mit Administrator-Kennwort editierbar.

Zwei Fliegen mit einer Klappe: übersichtlich zu editieren und die Lieblings-Sites der Kleinen sind immer zu sehen und mit einem Klick zu erreichen.

Für den Anfang ist das super - solange man bestimmte Sites festlegen kann, auf denen sich das Kind bewegen darf.

Aber.

Auch hier stolpert man schnell über dasselbe Problem, das auch zahlreiche Filtersoftware - und damit meine ich die sogenannten 'Parental Controls' - hat: Es gibt 'good sites' und 'bad sites'. Auf die 'good sites' - alles, was auf der sogenannten 'Whitelist' eingetragen ist, dürfen die Kinder. Und wenn wir ganz streng sein wollen, dürfen sie eben nur auf die 'good sites'. Also zum Beispiel logo.tivi.de. Oder www.wissen-macht-ah.de.

Ups. www.wissen-macht-ah.de wird weitergeleitet auf www.wdr.de/tv/wissen-macht-ah/. Und das steht nicht auf meiner Whitelist. Und das kann ich dort auch nicht eintragen - denn die Whitelist bezieht sich auf die Website, ohne z.B. Unterverzeichnisse spezifizieren zu können. Will ich also 'Wissen macht ah' zulassen, lasse ich auch die ganzen schlimmen Nachrichten aus der bösen Welt unter www.wdr.de zu.

Ich habe bis jetzt noch keine 'Parental Control' Software für den Mac gefunden, die das kann. Weitersuchen.

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