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Fundierte Pressemeldung der GMK zu Amokläufern und Killerspielen

Die GMK hat gestern eine Pressemeldung herausgegeben, in der m.E. sehr fundiert mit der Killerspiele-sind-schuld-Mentalität aufgeräumt wird.

Warum wurde der Täter nicht rechtzeitig gebremst? Wo waren die Freunde, die Bekannten, die Verwandten, die Mitspieler im Internet oder bei Airsoft, die seinen kruden Theorien etwas entgegen stellten und ihn aus einer Zuspitzung seines Lebens herausholten?

Wo waren die gesellschaftlichen Sensoren, die mitbekamen, was mit ihm in der Schule geschah?

und

Killerspiele verbieten: Das bedeutet ein Abdriften von Spielen in die Illegalität sowie eine mögliche Kriminalisierung von Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe, die über Spiele wie Counterstrike den Kontakt zu Jugendlichen suchen. Denn dies ist eine wichtige Methode, um Jugendliche, die sich durch ihr Spielen isolieren, wieder zu erreichen.

Fragt die Leute, die medienpädagogische Arbeit und Jugendarbeit machen. Und ignoriert politische Schnellschüsse und blinden Aktionismus. Schreit nicht nach Verboten sondern entwickelt Konzepte. Langfristige Konzepte.

Erklärung der GMK zum Überfall auf die Geschwister-Scholl Schule in Emsdetten: Sind die Killerspiele Schuld?

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Comments

Ja, kann dem nur zustimmen: Komplexe Lagen mit einfachen Erklärungsmustern zu bedienen kann nicht funktionieren. Leider gibt es nur wenige differenzierte Meinungen, denn dazu müsste man sich ja intensiver mit dem Thema auseinandersetzen.
http://www.reticon.de/reporte/wieder-debatte-um-computerspiele-nach-amoklauf-von-emsdetten_138--1.html

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