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Kindersicherung auf amerikanisch bedeutet: Kontrolle

Ein macnews.de-Artikel gibt eine Vorschau auf Parental Control in Leopard:
Mac mit Kindersicherung: Parental Controls ist das Kontrollzentrum von Leopard

Dabei wird eines deutlich: es geht vor allem um Kontrolle.

Ich habe mich schonmal lobend darüber ausgelassen, wie nützlich und einfach die Kindersicherungsfeatures in Mac OS X sind - und ich stehe auch weiterhin dazu. Es ist sehr einfach, Kindern im absoluten Anfängerstadium eine Benutzerumgebung mit eingeschränkten Möglichkeiten einzurichten. Das macht gerade die ersten Schritte einfacher.

Wenn ich jedoch die Feature-Liste von Leopard sehe, mache ich mir schon Sorgen. Gibt es Eltern, die das wirklich einsetzen? Über Web-Zugangsbeschränkungen und Filtersoftware kann man sich noch streiten. Dass man das Brennen von CDs, Drucken u.ä. unterbindet, mag ja auch noch angehen - vor allem, wenn man damit versehentliche Aktionen im Auge hat. Ansonsten wäre vielleicht eine Absprache mit dem Kind, dass bitte nicht gedruckt/gebrannt werden soll, sinnvoller, menschlicher, pädagogischer.

Von maschinellen Zeitbeschränkungen halte ich auch nichts, vom gewissermaßen heimlichen Auswerten des Logbuchs schon gar nicht, der Gipfel aber ist der Fernzugriff: elterliche Kontrolle auch von unterwegs. Toll. Gibt's dann zuhause auch Überwachungskameras? Oder die elektronische Fußfessel mit GPS-Signal? Wie würdet Ihr Euch fühlen, wenn Euer Chef diese Spielchen mit Euch treibt?

Vielleicht könnte man einfach auch mit den Kids absprechen, was erlaubt ist und was nicht, und ein wenig Vertrauen in die getroffenen Absprachen setzen?

Naja. Man muss es ja nicht nutzen...

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